
Kronen Zeitung
UMBAU IN LIEBENAU
Licht aus: Sturm muss wieder nach Klagenfurt
Aus, vorbei! Die Fußball-Saison in der Bundesliga ist seit vergangenem Wochenende für die Steirer-Klubs beendet. Im Stadion Graz-Liebenau gehen die Arbeiten allerdings gleich am Montag los. Und das beeinflusst auch den Auftakt der neuen Spielzeit im Sommer – und damit vor allem den Europacup-Start von Vizemeister Sturm!
Mit Beginn der Sommerpause starten im Stadion Graz-Liebenau die planmäßig vorgesehenen Arbeiten zur Erneuerung der Flutlichtanlage. Die bestehende Anlage wird dabei vollständig auf die vorgeschriebene LED-Technologie umgestellt. „Rund 30 Kilometer Kabel müssen entfernt, 30 Kilometer neue Kabel eingezogen werden“, sagt Eva Sonnleitner von der Stadion-GmbH. „Montag werden schon erste Lampen entfernt.“ Betroffen sind sowohl die Flutlichtmasten als auch die unter dem Stadiondach montierten Anlagen.
Für eventuelle Modernisierung nutzbar
Die Kosten für die Modernisierung der Flutlichtanlage belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro. Die neue LED-Anlage ist so konzipiert, dass sie auch im Falle einer späteren Modernisierung beziehungsweise eines Umbaus des Stadions weiter genutzt werden kann. „Wir wollen das Ganze natürlich so Steuergeld-schonend wie möglich durchführen“, sagt Sonnleitner.
Wetter kann es schwierig machen
Während die Arbeiten in Liebenau natürlich zu begrüßen sind, macht es die Situation beim Start der neuen Fußball-Saison im Sommer für die Klubs Sturm und GAK nicht einfacher. Wenngleich die Durchführung der Arbeiten eng mit den beiden Grazer Bundesligavereinen sowie mit der Bundesliga abgestimmt worden ist, heißt das, dass Sturm und GAK die ersten Meisterschaftsspiele nicht in Liebenau austragen können und mit Auswärtsspielen starten müssen.
Für die Sturm-Fans allerdings wohl am bittersten: Auch das erste internationale Qualimatch von Sturm in der Champions League muss dann (wohl wieder) in Klagenfurt über die Bühne gehen. „Die Arbeiten sind einmal bis 30. Juli anberaumt. Wir hoffen natürlich, dass wir früher fertig werden, allerdings müssen wir auch einen zeitlichen Puffer einrechnen, da diese Arbeiten auch stark vom Wetter abhängig sind“, erklärt Sonnleitner. Auftakt für Sturm in der zweiten Champions-League-Qualirunde ist bereits am 21./22. Juli. Da würde sich auch ein Heimspiel eine Woche später nicht ausgehen.
Neuer Rasen, mehr Platz in der Kurve
Neben der Erneuerung der Flutlichtanlage sind während der Sommerpause auch weitere reguläre Instandhaltungsmaßnahmen vorgesehen. Ab 26. Mai erfolgt der turnusmäßige Rasentausch, bei dem auch Teile der Rasentragschicht erneuert werden. Zusätzlich wird im Juni die Nordtribüne adaptiert. Dabei erhält der Fansektor von Sturm mehr Platz bei gleichbleibender Kapazität sowie neue Vorsängerpodeste.
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Bild: Christian Reichel











